Am Defensivriegel der Iserlohner gescheitert

Der EHCO verliert sein Auftaktspiel am EHCO-Cup vor 969 ZuschauerInnen mit 1:3 gegen die Iserlohn Roosters und kann somit bereits nicht mehr Gruppenerster werden.

Garage Marti

Dass es gegen die tempostarken Iserlohner kein Spaziergang werden würde, war zu erahnen. Dass eine DEL-Mannschaft, die die letztjährige Qualifikation auf dem dritten Rang abschloss, stärker einzustufen ist, als ein NLB-Spitzenteam, war auch zu erwarten. Gleichwohl war das Resultat nach 20 Minuten ernüchternd. Bereits mit 3:0 führten die Iserlohner zu diesem Zeitpunkt. Torhüter Dominic Nyffeler agierte etwas unglücklich (ab dem zweiten Drittel spielte Matthias Mischler an seiner Stelle). Andererseits liessen die Oltner wie schon gegen Schwenningen am letzten Freitag dem Gegner zu Beginn in der eigenen Zone zu viel Platz. Das 1:0 im Powerplay durch Boris Blank war noch abgelenkt, beim 2:0 für Iserlohn ergab sich eine 3:2-Situation, welche David Dziurynski mit einem Hocheckschuss ausnutzte. Beim 3:0 kurz vor Drittelsende schoss Hannu Pikkarainen von rechts her an Mann und Maus vorbei. Der Schuss war nicht unhaltbar, der Finne in Iserlohns Diensten genoss aber auch viel Raum und Zeit.

Animierte Leistung

Dabei hatten die Oltner bereits im ersten Drittel mehr Spielanteile. Sie schafften es aber nicht, den gut organisierten Defensivriegel der Roosters zu durchbrechen. Es dauerte bis zur 31. Minute, ehe Daniel Steiner im Liegen Schneuwly lancierte und dieser mit einer Finte Iserlohn-Hüter Check Pickard bezwang. Die beste Chance zum Anschlusstreffer besass Ueli Huber mit einem Solo, seinen Schuss setzte er allerdings über das Gehäuse. Wie dieser fanden auch viele weitere Pucks keinen Weg ins Iserlohner Gehäuse. Die Oltner zeigten insgesamt eine animierte Leistung mit einigen sehenswerten Kombinationen. Ausserdem waren sie wie schon gegen Schwenningen ab dem zweiten Drittel defensiv sattelfester. Mit dieser Niederlage steht bereits fest, dass die Oltner in ihrer Gruppe maximal noch Platz 2 erreichen können. Denn die Iserlohner haben nach der gestrigen Niederlagen nach Verlängerung nun vier Punkte auf dem Konto und können somit von den Oltnern nicht mehr eingeholt werden.

Wermutstropfen: Try-out-Spieler Marc Sahli schied nach einem Blind-Side-Check von Christopher Fischer benommen aus, erschien aber kurze Zeit später umgezogen auf der Tribüne.

Morgen geht es weiter mit dem Nachmittagsspiel zwischen Krefeld und Wolfsburg und dem Klassiker am Abend, zwischen Olten und Langnau. (aha)