Den kleinen Heimfluch besiegt - Visp im Kleinholz chancenlos

Gegen Visp zeigt der EHC Olten die bisher womöglich konstanteste Saisonleistung. Insbesondere in der Defensive lassen die Powermäuse wenig zu, letztlich resultiert ein souveräner 3:0 Heimsieg gegen die Walliser. Der kleine Heimfluch ist obsiegt.

Garage Marti

Der Druck war gross – nach drei missglückten Heimauftritten mussten die Oltner im Kleinholz zum Siegen zurückfinden. Und Maurizio Mansis Mannschaft wusste mit der Situation umzugehen und wurde der grossen Erwartungshaltung gegen Visp gerecht. Über weite Strecken  war die bestechend sicher wirkende Defensive Oltens grosser Trumpf, was letztlich die Grundlage zum Erfolg darstellte. Einen Glanzabend zog zudem auch Torhüter Matthias Mischler, der in Abwesenheit des angeschlagenen Dominic Nyffeler einen Shutout feierte.

Sowohl beim Publikum wie auch bei den Akteuren auf dem Eis war zu Spielbeginn eine leichte Anspannung spürbar – sie löste sich ein erstes Mal, als Remo Hirt sich mit einer schönen Einzelaktion durchtankte und den Puck via Pfosten unter die Latte drosch. Im Mittelabschnitt konnten die Oltner nochmals einen Gang hochschalten, derweil Visp kaum mehr in Puckbesitz kam und somit weitgehend harmlos war. Anders die Dreitannenstädter: Cédric Schneuwly und Marco Truttmann verstanden sich an diesem Freitagabend blendend. Und es war der zuletzt ausser Form geratene Goalgetter Truttmann der seinem Namen alle Ehre machte und mit einer Doublette auf zur Vorentscheidung auf 3:0 erhöhte. Beide Male wurde der Flügelstürmer von Schneuwly eingesetzt, besonders sehenswert war indes der präzise Hocheckschuss aus spitzem Winkel gewesen. Visp war zu keinem Zeitpunkt zu einer Reaktion mehr fähig. Eher noch hätten die Oltner im Schlussdrittel auf ein noch klareres Verdikt erhöhen können. Schneuwly traf nach starker Darbietung nur die Querlatte. Am Sonntag reist der EHCO zum Spitzenspiel in La Chaux-de-Fonds. (ys)

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