Der Sieg führte über den Kampf

Der EHC Olten schlägt den letztjährigen Playoff-Finalisten, den SC Rapperswil-Jona Lakers mit 4:2. Der Sieg ist völlig verdient, erforderte aber viel Einsatz von Seiten der Powermäuse: „Es war ein grosser Kampf“, sagte der zweifache Torschütze Marco Truttmann nach Spielende.

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Im zweiten Drittel drehten die Powermäuse das Spiel. Cédric Hüsler kehrte gerade von der Strafbank zurück, da schlug der EHC Olten zu – in der Person von Marco Truttmann. Er verwertete, 35 Sekunden nach Wiederbeginn, einen schönen Pass von Philipp Wüst zum 1:1-Ausgleich. Der Treffer verlieh den Oltnern sichtlich Schwung. Sie dominierten in der Folge und gingen in der 31. Minute völlig verdient mit 2:1 in Führung. Ein wunderbares Zuspiel von Curtis Gedig auf „Trutti“ ermöglichte diesem einen Prachtstreffer – es war das Highlight dieses Abends. Mit Gefühl und Präzision lüpfte die Oltner Nummer 94 die Scheibe über die Schulter von Rappi-Keeper Michael Tobler.

„Ab dem zweiten Drittel sind wir mehr gelaufen, das hat den Unterschied ausgemacht“, gab Truttmann nach Spielschluss zu Protokoll. Den läuferischen Mehraufwand erbrachten die Gastgeber auch im Schlussabschnitt und konnten so die Weichen früh Richtung Sieg stellen. 15 Sekunden nach dem Puckeinwurf bejubelten die Oltner bereits das 3:1 von Schneuwly und gut drei Minuten später das 4:1 von Martin Ulmer. Dem hatten die Lakers eigentlich nichts mehr entgegenzusetzen – einzig das bedeutungslose 2:4 in der 54. Minute.

Einen Szeneapplaus gabs übrigens nach Spielende für Oltens Nummer 94. Angesprochen auf seine beiden Treffer meinte Marco Truttmann, Best Player dieses Spiels, staubtrocken: „Das ist mein Job.“ Jawohl. (ag)

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