Die Trendwende einleiten

Nach zwei Niederlagen will der EHC Olten heute Abend (20:00 Uhr) beim Rivalen aus Langenthal das Ruder herumreissen.

Garage Marti

Zuerst drei Siege, dann zwei Niederlagen auf der einen, der Oltner Seite  – zwei Niederlagen, drei Siege auf der anderen: Die Saisonstarts der beiden Rivalen Olten und Langenthal verlief diametral anders. Nun wollen die Oltner den jüngsten Trend dringend wieder umkehren, kommt es heute doch bereits zum dritten Aufeinandertreffen, dem ersten im Schoren. Und die Langenthaler, angeführt vom altbewährten KCT-Sturm, werden besonders motiviert sein, nicht ein drittes Mal in Serie gegen den EHCO zu verlieren. Zudem stellen mit fast fünf Toren pro Partie den zweitbesten Sturm der gesamten Liga. Im Gegensatz dazu befinden sich die Oltner Offensivbemühungen bisher noch nicht auf dem gewünschten Niveau. Mit 14 Toren aus fünf Spielen belegt man zusammen mit der EVZ Academy den drittletzten Platz. Der bisher beste Oltner Punktesammler, Stanislav Horansky, fehlt zudem verletzt. An seiner Stelle wird heute der US-Amerikaner Ryan Vesce erstmals im Topscorer-Dress auflaufen.

Ein Grund für die bescheidene offensive Ausbeute der Dreitannenstädter ist im noch nicht wunschgemäss funktionierenden Powerplay zu finden. Langenthal auf der Gegenseite nutzt jede vierte Überzahl für einen Treffer aus. Ein entscheidender Faktor dürften am heutigen Abend also die Special-Teams werden. Die Oltner werden dem Tabellennachbarn aus dem Oberaargau nicht viele Chancen schenken dürfen.
Statistisch besser ist der EHCO bisher auf der Goalieposition: Sowohl Matthias Mischler (89.89%) sowie Simon Rytz (93.85%) halten prozentual mehr Schüsse als ihr morgiges Gegenüber Marco Matthis (88.52%). Doch diese Zahlen zählen heute Abend schon nichts mehr – es gilt die Wahrheit auf dem Eis. Hopp Oute!

Für alle Fans, welche die kurze Reise nach Langenthal nicht antreten, gibt es den gewohnten Liveticker! (dh)

Informationen zum Vorverkauf: 
Alle Infos zum Vorverkauf der 300 Auswärtstickets erhalten sie hier.