Die Vorlage zur Renovation der Eishalle Kleinholz ging schlussendlich ohne weitere Probleme über die Bühne. Bei der Vorstellung, wie die langfristige Planung der Eishalle zu gestalten sei, waren sehr wohl unterschiedliche Meinungen vorhanden. Nach dem die dringliche Motion von Daniel Probst abgelehnt wurde, hatte bei der Debatte zum bevorstehenden Renovationsprojekt der Eishalle in erster Linie die Fraktion der Grünen Partei eine etwas andere Vorstellung.
Wenn das Volk am 26. September dem 12 Millionen-Projekt zustimmt, wird die Eisbahn Kleinholz in mehreren Etappen innerhalb von fünf Jahren saniert sein. Grundsätzlich haben sich an der Gemeinderatssitzung alle Fraktionen für die Eissportanlagen ausgeprochen. Einzig die Wege zum Ziel sahen nicht alle gleich.
Drei Politiker, drei Stellungsnahmen
Die Sanierung der Eissportanlage Kleinholz hat die erste Hürde übersprungen
Markus Ammann (SP)
"Wir haben beinahe eine unendliche Geschichte hinter uns, was die Eissportanlage Kleinholz betrifft. Sei dies bezüglich der KEKO (Anm. d. Red.: Kunsteisbahngenossenschaft Kleinholz Olten, welche vor der heutigen Sportpark AG die operativen Geschäfte des Stadions führte) oder auch bezüglich der Standortfrage. Deswegen hätte es die SP-Fraktion am saubersten gefunden, wäre mit diesem Projekt zusammen auch die Standortfrage endgültig geklärt worden. Dies wäre unserer Ansicht nach der ordentliche Vorgang der Vorlage gewesen. Aber wir wollen den Eissport und auch den EHCO in Olten. Darum gingen wir auch gewisse Kompromisse ein. Ich bin der Meinung, dass die Bevölkerung für dieses Vorhaben zu begeistern ist. Und die Stadt Olten darf auf dieses Projekt sehr stolz sein."
Mario Clematide (FDP, Stadtrat Ressort Bildung und Sport)
"Ich bin überaus glücklich, dass der Bericht und die Vorlage vom Parlament so deutlich angenommen wurde. Ich bin ebenfalls über den demokratischen Prozess froh, welchen die dringliche Motion von Daniel Probst betraf. Es war wichtig und richtig darüber zu diskutieren. Die Diskussionen waren nämlich im Vorfeld niemals so emotional wie im Parlament. Dies zeigt mir, dass wir in Olten eine gute Legislative haben. Und ja, ich habe erwartet, dass es hitzig werden könnte, aber ich habe auch schnell einmal feststellen können, dass meine Munition ausreichen wird."
Felix Wettstein (Grüne)
"Wir sind für den Eissport in Olten. Aber wir wollten einen Unterschied zwischen den Betriebssicherstellungskosten, die dringend zu tätigen sind und den weiteren Investitionen machen. Deswegen setzten wir uns dafür ein, dass die Punkte der ohnehin jährlich anfallenden Betriebskosten und der weiteren Investitionen getrennt werden. Dies auch deshalb, weil wir davon überzeugt sind, dass es keine 12 Millionen benötigen würde um die Halle weitere 10 Jahre in Betrieb halten zu können. Aber wir wollten ganz bestimmt nicht, die Investitionen für die Teile der Anlage, die dringendst saniert werden müssen, verhindern."











































































