Fehlende Effizienz führt zu unnötiger Niederlage

Der EHC Olten verliert ein Spiel, in dem man über weite Strecken das bessere Team war und rund doppelt so viele Schüsse wie der Gegner verzeichnen konnte unnötig mit 3:4. Im Kampf um das Playoff-Heimrecht schmerzen die drei liegengelassenen Punkte ganz besonders.

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Als Jiri Polansky nach 39 Minuten sein zweites Tor des Abends erzielte und die Oltner damit erstmals in Führung schoss, dachten viele Zuschauer an einen sicheren Sieg der Heimmannschaft. Nach einem torlosen ersten Drittel, in welchem die Oltner während acht Minuten mit einem Mann mehr agieren konnten, schossen die Thurgauer kurz vor Spielhälfte, völlig entgegen dem Spielverlauf, zwei Tore innerhalb von zwei Minuten. Diese kalte Dusche schockte die Powermäuse sichtbar. Als Nyffeler mit einer Verletzung im Augenbereich ausgewechselt wurde, erwachte die erste Linie der Oltner und glich innerhalb von nur 29 Sekunden zum 2:2 aus.

Verhängnisvolles Schlussdrittel

Nach dem angesprochenen Polansky-Treffer konnten die Oltner gar mit einer Führung ins Schlussdrittel starten. Nur eine Minute war in eben jenem Schlussabschnitt gespielt, als das Heimteam bereits wieder den Ausgleich durch Brunner hinnehmen musste. Nach einem schwachen Bandenkampf in der defensiven Zone, folgte für die Heimmannschaft das noch grössere Übel in Form eines vierten Gegentors durch Eric Arnold. Eine erneute Reaktion des Heimteams wurde durch eine Strafe zwei Minuten vor Schluss verunmöglicht, wodurch die erste Saisonniederlage gegen die Ostschweizer Tatsache wurde.

 

Am Dienstag geht es im Kampf um wichtige Punkte bereits weiter! In Winterthur wartet ein Gegner, der das heutige Spiel gegen den Tabellendritten aus Martigny gleich mit 6:1 gewinnen konnte! (dh)

 

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