Shakehands im Nebel nach kurzem Spiel.
28:03 stand auf den Anzeigetafeln als Schiedsrichter Küng das Testspiel zwischen dem EHC Olten und den Bietigheim Steelers wegen «widrigen Bedingungen» für beendet erklärte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Headschiedsrichter das Spiel bereits zwei Mal unterbrochen, weil den schwülen Aussenbedingungen wegen zu viel Nebel auf dem Spielfeld hing. Küng sorgte mit seinem eigenwilligen Entscheid bei den Zuschauern für Kopfschütteln.
Geschäftsführer Peter Rötheli zeigte sich sodann über den Spielabbruch verärgert. «Der EHCO entschuldigt sich bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern für diese Unannehmlichkeiten. Der Ticketpreis des heutigen Spiels kann auf dem Sekretariat zurückerstattet werden», fügte Rötheli an. Zudem beteuerte er, dass den Klub keine Schuld trifft.
Frischer als am Dienstag
Die Powermäuse kamen im Vergleich zum vergangenen Dienstag sichtlich frischer aus der Kabine. Sie versuchten von Beginn an den Spielrhythmus hochzuhalten – angesichts der schlechten Sichtverhältnisse kein einfaches Unterfangen. Roman Schild eröffnete den Torreigen in der 4. Minute, nachdem er in Unterzahl entwischt war. In dichtem Nebel erwischte Schild den Bietigheimer Torwart zwischen den Schonern. Die Steelers aus Deutschland reagierten prompt mit dem Ausgleich. Nach einem Gewühl vor Kropfs Kasten gelangte die Scheibe ins Tor.
Für den erneuten Führungstreffer zeichnete sich keine Zeigerumdrehung später Martin Wüthrich verantwortlich. Nach einem langen Pass Blumenthals, den Sertich direkt weiterleitete verwertete Wüthrich alleine aufs Tor stürmend. In der 16. Minute musste der bemitleidenswerte Bietigheimer Torwart - wiederum nach einem Oltner Alleingang - hinter sich greifen. Diego Schwarzenbach vollendete erfolgreich, nachdem die Scheibe auf Umwegen zu ihm gelang.
Steigerungsbedarf in der Defensive
In der Angriffsauslösung präsentierte n sich die Oltner wesentlich kreativer als noch im Dienstagsspiel. Wobei der Gegner insbesondere in der neutralen Zone reihenweise überrollt wurde. Unzulänglichkeiten leistete sich der EHCO vor allem in der Defensive. Oft verloren sie wegen Unkonzentriertheiten den Puck. In diesem Bereich besteht bis kommenden Freitag, wenn der EHCO gegen den Erzrivalen Langenthal in die Saison steigt, noch Handlungsbedarf. (Yann Schlegel)











































































