Eishockey Club Olten AG EHCO

Trotz Neuzuzug ohne Punkte

Der EHCO verliert gegen die GCK Lions vor 2318 Fans mit 2:4.

Trotz Neuzuzug ohne Punkte
Da gab es noch etwas zu jubeln. Sertich und Truttmann freuen sich über das 2:2.

Gross war die Überraschung, als kurz vor Spielbeginn Gian-Marco Crameri als Verstärkung für Beatties Team angekündigt wurde. 130 Spiele hat er für die Schweizer Nationalmannschaft bestritten, gar 767 mal ist er in der NLA aufgelaufen. Aufgrund der Verletzungssorgen in der Oltner Verteidigung, wurde der Bündner bis auf weiteres verpflichtet.

Zum ersten, zum zweiten und zum dritten
Ebenfalls sehr erfreulich war die schnelle Genesung von Fabian Ganz. Der Verteidiger stand nach seiner Verletzung, die er sich im Spiel gegen den HC Thurgau zugezogen hatte, bereits wieder auf dem Eisfeld. Nach der Führung durch die GCK Lions war es dann auch Ganz, welcher Marco Truttmann mit dem entscheidenden Pass zum Ausgleichstreffer bediente. Der Topscorer der Oltner war auch nach dem erneuten GCK-Führungstreffer am richtigen Ort. Er verwertete die Vorarbeit von Marty Sertich zum wiederholten Einstand, jedoch hatte das Resultat nicht lange Bestand.

Keine drei Minuten später schoss André Signoretti die GCK Lions zum dritten Mal am heutigen Abend in Front. Der Italo-Kanadier erwischte Thomas Kropf mit einem Distanzschuss. Die Zürcher nahmen sich jedoch gleich selber aus dem Spielfluss. Remo Heitzmann kassierte nach einer Tätlichkeit gegen Bruno Marcon eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Was folgte waren fünf Minuten Überzahl für den EHCO. Die Heimmannschaft spielte bemüht, konnte aber nicht reüssieren.  

Vier Strafminuten in den letzten 90 Sekunden
Im Schlussdrittel waren es dann primär die Oltner, welche Strafen produzierten. Die Junglöwen konnten keines dieser Powerplays ausnutzen, trafen in der letzten Spielminute dennoch zum entscheidenden 2:4 ins leere Tor.

Dem EHCO gelang es nur selten, das Spielgeschehen zu kontrollieren, während die GCK Lions mit einem fortwährenden Zug aufs gegnerische Tor agierten. Der Mannschaft und dem neuverpflichteten Crameri, der vor fünf Tagen seinen notabene 40. Geburtstag feierte, bietet sich bereits am kommenden Samstag die Möglichkeit, wieder als Sieger vom heimischen Eis zu gehen. (Philipp von Arx)

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