Eishockey Club Olten
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Auf der Euphoriewelle in die Halbfinals

Der EHC Olten gewinnt auch das vierte Spiel der Serie gegen Visp. Der 4:1-Erfolg im Wallis bedeutet die Halbfinal-Qualifikation.

Wer hätte das gedacht? Nachdem das Team von Chris Bartolone in der Regular Season sämtliche vier Partien gegen den EHC Visp verloren hatte, herrscht in den Playoff-Viertelfinals verkehrte Welt. Die Powermäuse gewinnen auch das vierte Spiel – diesmal nach langem Kampf im Wallis mit 4:1. Damit ziehen die Powermäuse mit einer weissen Weste in die nächste Runde ein. Der Sieg bedeutet zugleich das Lichterlöschen in der altehrwürdigen Litternahalle – auf die neue Saison hin zieht der EHC Visp bekanntlich in die neu erbaute Lonza Arena um.

Entschieden die Powermäuse das zweite und dritte Aufeinandertreffen der Serie mit Overtime-Siegen denkbar knapp für sich, deutete heute lange nicht viel auf eine Zitterpartie hin. Zu fokussiert und effizient agierten die Oltner, zu unpräzise und verunsichert die Visper. Dies änderte sich im Schlussdrittel gehörig.

Traumstart dank Powerplay
Aber der Reihe nach: Der EHCO erwischte einen Traumstart und durfte bereits in der 2. Minute erstmals jubeln. Bryce Gervais schloss den ersten Powerplay-Angriff des Spiels eiskalt ab. Die Visper hatten lange an diesem Treffer zu knabbern. Über den gesamten Startabschnitt hinweg kamen sie nicht in der Partie an, was Olten wiederum effizient ausnutzte. Denn auch die Gäste vermochten im ersten Drittel nicht ihr bestes Hockey aufs Eis zu bringen. Dennoch ging man mit einem – nicht unverdienten – 2:0-Vorsprung in die Kabine: Colin Gerber erhöhte in der 12. Minute nach umsichtiger Vorarbeit von Cason Hohmann.

Im Mitteldrittel kamen die Walliser etwas besser in Fahrt, verzeichneten einige Chancen. Dennoch gab der Gast aus Olten das Spieldiktat nie aus der Hand. Vor allem auch, weil sich die Visper mit einer Strafenflut immer wieder selbst ausbremsten. Olten nutzte einer seiner Powerplay-Chancen durch Haas und so stand es noch vor dem Schlussdrittel 3:0.

Die vereitelte Wende
Die Entscheidung? Noch nicht. Denn im Schlussdrittel machte das Heimteam nochmals richtig Dampf. Kampflos wollte man sich nicht von der Litternahalle verabschieden. Die Oltner verteidigten leidenschaftlich, Simon Rytz hielt, was zu halten war und so ging es für die Powermäuse lange gut. Bis zur 51. Minute und einem Distanztreffer von Visp-Captain Heynen. Im Anschluss warf Visp nochmals alles nach vorne, kurz musste man sich im EHCO-Fanblock vor einer späten Wende fürchten. Der Treffer ins leere Tor von Ueli Huber zum 4:1 beendete jedoch die Aufholjagd, das Spiel und die Serie. Und der EHC Olten reitet weiter auf seiner Euphoriewelle. (juf / Bild: freshfocus)

Visp - Olten 1:4 (0:2, 0:1, 1:1)
3522 Zuschauer. - SR Boverio/Ströbel, Dreyfus/Micheli. - Tore: 2. Gervais (Wyss/Ausschluss Heynen) 0:1. 12. Gerber (Bagnoud, Hohmann) 0:2. 35. Haas (Lüthi, Hohmann/Ausschluss Heynen) 0:3. 51. Heynen (Burgener) 1:3. 58. Huber (Wyss, Schneuwly) 1:4 (ins leere Tor). - Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Visp, 3mal 2 Minuten gegen Olten.