Den Tritt wieder finden

Nach zwei Niederlagen in Serie trifft der EHCO auf seinen "Lieblingsgegner". Die Powermäuse treffen bereits um 19:00 Uhr auf die EVZ Academy.

Chaotisch und ernüchternd. Mit diesen zwei Adjektiven lässt sich der Auftritt der Powermäuse vom vergangenen Dienstag bestens beschreiben. Chaotisch deshalb, weil die Mannschaft von Coach Fredrik Söderström mit grosser Verspätung im Zielort La Chaux-de-Fonds eintraf. Die grossen Schneemassen führten zu einem regelrechten Verkehrschaos rund um die Uhrenstadt, was die Ankunft der Dreitannenstädter verzögerte und sogar dazu führte, dass einzelne Klubmitarbeiter unverrichteter Dinge kurz vor dem Ziel umkehren mussten.

Ernüchternd war dann das Gezeigte auf dem Eis: Der EHCO verlor die Partie mit 1:4 und liess zahlreiche gute Torchancen aus. Gelegenheit zur Reaktion bietet sich heute in Zug, wo sich die EVZ Academy und der EHC Olten um wichtige Punkte streiten. 

Die Akademiker liegen dem EHCO
Dass im heutigen Auswärtspiel in der Zentralschweiz drei Punkte für den EHCO absolut im Bereich des Möglichen liegen, zeigen die bisherigen Begegnungen der beiden Teams: In den drei Spielen der laufenden Saison haben die Dreitannenstädter ganze 19 Tore erzielt, während es die Zuger auf gerade einmal 4 Tore bringen. Die letzte Niederlage der Powermäuse gegen die jungen Zuger datiert vom 17.02.2019. Seitdem gestaltete man die letzten sieben Spiele allesamt siegreich. Mit Statistiken kann sich der EHCO bekanntermassen nichts kaufen, darum bedarf es einer konzentrierten und kämpferischen Leistung, um wichtige Punkte im Kampf um die besten Playoffplätze zu sichern. Nicht bei diesem Unterfangen mitlhelfen werden Cédric Hüsler, Noah Fuss und Dan Weisskopf. Die beiden Stürmer sind noch immer verletzt und können nicht mittun. Weisskopf zwickts im Rücken. Das Tor wird Silas Matthys hüten. 

Zug ist dringend auf Punkte angewiesen
Der heutige Gegner trifft bereits zum vierten und letzten Mal in der Regular Season auf den EHCO. Die Academy steckt in einem harten Kampf um die Playoffplätze und ist dringend auf Punkte angewiesen. Der ärgste Konkurrent um den letzten Pre-Playoffplatz, die Ticino Rockets, punkten regelmässig und sind in Schlagdistanz mit dem Team von Coach Roger Hansson. Während der schwedische Headcoach mit der Offensive seines Teams durchaus zufrieden sein dürfte, ist die Defensive die grosse Schwäche der Zentralschweizer. Mit 118 Gegentoren ist sie die statistisch schwächste der Liga. Diese Schwäche gilt es aus Sicht der Powermäuse auszunutzen und nach zwei Niederlagen wieder zurück auf die Siegestrasse zu finden. (jal)

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