Eishockey Club Olten
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Der EHCO beschenkt sich selbst

Im Spitzenspiel der Swiss League wahrt der EHCO seine weisse Weste im heimischen Kleinholz und schlägt Kloten mit 2:0. 

Showdown. Spitzenspiel. Gigantenduell. Viele Begriffe wurde im Vorfeld der Partie geäussert. Die Partie hielt dann alle Versprechen ein und die 4369 Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Der EHCO gewinnt das Spiel gegen Kloten am Ende mit 2:0 und kann weiterhin als Leader die Weihnachtstage verbringen. Am Ursprung des Oltner Sieges steht ein fantastisch aufspielender Simon Rytz im Tor der Powermäuse und ein leidenschaftlich verteidigendes Oltner Kollektiv. 

Auf Schreckmeldung folgt eine bärenstarke Reaktion
Im Vorfeld der Partie wurde bekannt, dass Garry Nunn für das heutige Spiel ausfallen wird. Somit musste der EHCO ohne seine beiden Topstürmer Knelsen und Nunn im Spitzenkampf auflaufen. Dieser Umstand zeichnete den Oltner Fans einige Sorgenfalten ins Gesicht. Mit dem Beginn der Partie legten sich diese Falten aber schnell. Der EHCO trat fokussiert und äusserst aufsässig auf und wusste die in beinahe Bestbesetzung spielenden Zürcher zu beschäftigen. Dennoch, die Klotener hatten in den ersten 20 Minuten mehr vom Spiel und hätten gut und gerne in Führung gehen können. Dank eines hellwachen Simon Rytz und tollen Boxplays der Oltner fand die Scheibe den Weg ins EHCO-Gehäuse nicht. Speziell in der fast zweiminütigen Unterzahl stach die Defensive der Powermäuse hervor und verhinderte mit leidenschaftlichem Einsatz das Gegentor. 

Benjamin Neukom -  Er kam, sah und traf
Lars Leuenberger scheint in der ersten Drittelspause die richtigen Worte gefunden zu haben. Mit dem Beginn des zweiten Drittels schaltete der EHCO einen Gang höher, setzte sich immer wieder gut in der Zone der Gäste fest und schoss Sandro Zurkirchen im Klotener Tor richtiggehend warm. Einer der Angriffe schloss schliesslich Jan Mosimann aus spitzem Winkel zur verdienten 1:0-Führung ab. Der Flügel hatte vorher einige gute Chancen liegen gelassen, belohnte sich schliesslich doch noch für eine sehr gute Leistung. 

In der Folge kam Kloten wieder vermehrt zu Abschlüssen auf das Tor von Simon Rytz, sodass sich der EHCO mehr auf das Kontern fokussierte. Ein solcher Konter verwertete der erst am Spieltag per B-Lizenz verpflichtete Benjamin Neukom gekonnt zur 2:0 Führung. Der Stürmer entwischte allen Zürchern und düpierte auch noch Zurkirchen im Tor der Gäste. Mit diesem Resultat ging es danach in die zweite Pause.

Im dritten Drittel verkam die Partie zu einem wahren Abnützungskampf. Die Gäste rannten ein ums andere Mal an, während die gesamte Oltner Mannschaft leidenschaftlich verteidigte. Immer wieder war Simon Rytz Endstation für sämtliche Angriffsbemühungen der Zürcher. Doch auch Olten hatte gute Chancen, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Lhotak, Forget und Mosimann konnten alle jedoch nicht reüssieren. Auch eine erneute doppelte Unterzahl überstanden die kämpfenden Powermäuse und konnten schliesslich den 2:0-Vorsprung über die Zeit retten.

Dank einem überragenden Simon Rytz im Tor und einer leidenschaftlichen Topleistung von allen Spielern geht der EHCO weiterhin als Leader in die Festtage und beschenkt sich gleich selber zu Heiligabend. (jal, Bild: Freshfocus) 

EHC Olten - EHC Kloten 2:0 (0:0, 2:0, 0:0)

Kleinholz. – 4369 Zuschauer. – SR: Jordi/Staudenmann (Gurtner/Wermeille). –
Tore: 25. Mosimann (Weisskopf) 1:0. 33. Neukom (Antonietti, Forget) 2:0. –
Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Olten. 4-mal 2 Minuten gegen Kloten.

Olten: Rytz; Antonietti, Scheidegger; Lüthi, Schmuckli; Heughebaert, Weisskopf; Nater; Horansky, Forget, Neukom; Lhotak, Weder, Sterchi; Oehen, Fuhrer, Mosimann; Lerch, Wyss, Hüsler.

Kloten: Zurkirchen; Kindschi, Janett; Steiner, Gähler; Randegger, Seiler; Bartholet, Ganz; Marchon, Faille, Figren; Altorfer, Meyer, Spiller; Dostoinov, Kellenberger, Knellwolf; Schreiber, Simek, Obrist.

Bemerkungen: Olten ohne Knelsen, Nunn, Portmann, Hasani, Maurer (alle verletzt) und Gurtner (überzählig). Kloten ohne Stämpfli, Melnalksnis (beide verletzt), Hinterkirchner (überzählig) und Nyffeler (bei Servette). – 54. Timeout Kloten.