Eishockey Club Olten
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Eine Hürde bis zum Showdown

Heute Abend um 17:30 Uhr tritt der EHC Olten zum zweiten Mal in dieser Woche auswärts an, das Ziel heisst diesmal Weinfelden.

Die Vorzeichen für diese Affiche könnten derzeit unterschiedlicher kaum sein. Hier der HC Thurgau, der seit dem letzten Aufeinandertreffen am 27. Dezember nicht mehr so richtig in Fahrt kommt, trotz des 4:0-Sieges neulich gegen Winterthur. Da die Dreitannenstädter, die 2020 noch immer ungeschlagen sind und seit vergangenem Dienstag den Quali-Sieg wieder in den eigenen Stöcken haben. In Zahlen ausgedrückt: Die Nordostschweizer eroberten in den letzten acht Spielen nur noch zehn Punkte, während die Powermäuse deren 21 einsammelten.

Kellen Jones’ langer Ausfall
Mit ein Grund für die Thurgauer Talfahrt: Nach der Oberkörperverletzung, die sich der Kanadier Kellen Jones gegen Olten in der Altjahreswoche zuzog, hat der HC Thurgau ein gutes Stück seiner ohnehin nicht allzu schlagkräftigen Offensive eingebüsst. Nach wie vor verteidigt das Team von Stephan Mair zwar ausgezeichnet, im Gegenzug werden aber auch viel zu wenig Tore erzielt. In der Postfinance-Topskorerliste liegt beispielsweise Melvin Merola als bester Punktesammler seines Teams mit 28 Punkten an zweitletzter Stelle, nur noch vor Zugs Yves Stoffel. Logisch, dass der Zwillingsbruder von Connor Jones mit seinen 24 Skorerpunkten schmerzlich vermisst wird. Immerhin, Kellen trainiert wieder voll mit und wartet nur noch auf grünes Licht der Ärzte. Er könnte also durchaus gegen die Powermäuse zu seinem Comeback kommen und seinen Teamkollegen zu einem Motivationsschub verhelfen.

Olten braucht weitere Punkte
Wollen die Powermäuse am kommenden Mittwoch den EHC Kloten im Direktduell überholen, benötigen sie heute (voraussichtlich wieder mit Philipp Rytz) einen weiteren Sieg. Denn dass die Flieger zuhause gegen die Rockets aus Biasca Punkte abgeben, darf nicht zwingend erwartet werden. Ergo werden Fredrik Söderströms Jungs wieder mit Volldampf einen Dreier anstreben, um dann zuhause vor voller Hütte den Thron zu besteigen. Sollte dieses Szenario tatsächlich eintreffen, hätten die Powermäuse hervorragende Aussichten auf den Sieg in der Qualifikation. Denn das Restprogramm, es stehen danach noch drei Partien aus, hält für den EHC Olten auf dem Papier die «einfacheren» Aufgaben bereit als für die Zürcher. (rsu)

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