Eishockey Club Olten
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Mit dem Rücken zur Wand

Heute Abend tritt der EHC Olten zum fünften Spiel der Finalserie an und darf sich keinen Ausrutscher mehr erlauben. Auf der anderen Seite stehen die Zürcher Unterländer unmittelbar vor dem Gewinn der Meisterschaft und dem Aufstieg in die National League, es ist also alles angerichtet für eine spannende Affiche. Spielbeginn in der «stimo Arena» in Kloten ist um 19.00 Uhr.

Verlieren verboten
Nach dem glücklosen Auftritt im letzten Heimspiel und dem wiedermalig ernüchterten Endstand war die Enttäuschung bei allen Beteiligten des EHC Olten riesig. Gerade Zuhause hatte man sich das ganz anders vorgestellt und gehofft, die Serie ein weiteres Mal ausgleichen zu können. Am anderen Ende des Kleinholzes sieht die Gemütslage um einiges besser aus. Nach dem dritten Sieg in dieser Serie fehlt dem EHC Kloten nur noch ein Sieg für die Krönung einer scheinbar perfekten Saison. Kein Wunder also das Spieler und Fans der Flughafenstädter derzeit auf Wolke sieben schweben. Die Mission für das Team von Lars Leuenberger war vermutlich noch nie klarer als am heutigen Abend: Gewinnen und den Flug in die Ferien verschieben!

Auswärtsfluch brechen
Damit dies dem EHC Olten gelingt, braucht es in Anbetracht der Spielverläufe der letzten Partien fast schon ein kleines Wunder. Die bisherigen Auswärtsauftritte der Oltner in Kloten waren keineswegs von Glück gesegnet. Im Finale war man in beiden Partien die etwas schwächere Mannschaft und war vor allem in Spiel drei weit davon entfernt, das notwendige Break zu realisieren. Panikmache oder hängende Köpfe bringen bei Fans und Spielern aber in dieser Situation sicherlich keine Besserung. Nur mit positiver Energie und Mut kann eine Wende in dieser Serie noch erreicht werden. Es bleibt nichts anderes übrig, als diese hoch brisante Ausgangslage als zusätzlichen Motivationsschub anzunehmen und den Klotenern einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Den Wolf in Schach halten
Der überragende Mann der Klotener in diesen Playoffs ist eigentlich gar kein Klotener. Tim Wolf, welcher auf die Playoffs hin von Ajoie ausgeliehen wurde, hält in dieser Serie praktisch alles, was ihm entgegen fliegt. Bisher gelang es den Oltnern nur vier Mal, den ehemaligen ZSC-Junior zu bezwingen. Selber kassierte man aber bereits zehn Gegentreffer. Dies spricht zum einem für den überragenden Hintermann des EHCK, aber auch gegen die Oltner Offensive. Vor allem im letzten Spiel waren die Angriffsbemühungen oftmals zu unentschlossen. Aber auch die Topchancen, die es auch gab, wurden zu wenig effizient verwertet. Wie man es besser macht zeigten die Klotener, waren sie doch im letzten Aufeinandertreffen eiskalt vor dem Tor von Simon Rytz. (mho)

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