«Restart» gegen den HC Thurgau

Mit dem Heimspiel gegen den HC Thurgau (Kleinholz, 19:45 Uhr) steigen die Powermäuse heute Abend wieder in die Meisterschaft ein.

Nach der dreiwöchigen Zwangspause wäre es für den EHC Olten beinahe zu einem eng getakteten Marathon gekommen: Innert elf Tagen hätte das Team aus der Dreitannenstadt sechsmal spielen müssen. Da die Spiele gegen die Ticino Rockets am Sonntag sowie gegen die EVZ Academy am kommenden Dienstag aber bereits wieder abgesagt wurden, ist der (wohl provisorische) Spielplan bereits wieder ausgedünnt. Den Anfang macht heute Abend das Spiel gegen den Leader aus dem Thurgau.

Wobei, «Leader» ist derzeit und bei Konsultation der Tabelle ein mehr als schwammiger Begriff. So haben die Nordostschweizer beispielsweise bereits fünf Partien mehr als das viertplatzierte Ajoie (bei fünf Punkten Vorsprung) absolviert und deren drei mehr als die Powermäuse. Durchaus möglich also, dass der EHCO in nächster Zeit mehrmals gegen einen Tabellenersten antritt. Nichtsdestotrotz haben sich die Leuen ihr prall gefülltes Punktekonto redlich verdient.

Thurgau mit Talent aus der NHL
Die Gäste haben unlängst einen veritablen «Transfercoup» gelandet: Mit dem 22-jährigen Kanadier Brandon Hagel erfreut sich Coach Stephan Mair einer Leihgabe der Chicago Blackhawks, die im vergangenen März zu ihrem ersten Einsatz in der National Hockey League gekommen ist. Der Youngster ist dabei, sich im Thurgau zu akklimatisieren und kommt zu seinem vierten Einsatz in der Swiss League (bisher ein Tor). Allerdings wird Hagel die Schweiz zum Beginn der Saison in Nordamerika respektive bei Rückruf der Blackhawks wieder verlassen.

Ansonsten treten die Thurgauer bisher auf wie gehabt: Man erzielt und kassiert wenig Tore, der 6:1-Heimsieg gegen Sierre vor zehn Tagen bildet die Ausnahme von der Regel. Demnach ist davon auszugehen, dass das Duell mit dem HCT einmal mehr eine zähe Angelegenheit wird.

Wie verkraftet man das Virus?
Insbesondere, weil bekanntlich mehr als die halbe Mannschaft der Oltner infiziert war und es fraglich ist, wie das Team diese Schwächung weggesteckt hat. Zudem muss Fredrik Söderström neben Jerôme Portmann (Arm) und Cyrill Oehen nun auch noch für längere Zeit auf Esbjörn Fogstad Vold verzichten, er hat sich im Training eine Knieverletzung zugezogen. Immerhin stösst von Hockey Huttwil wieder Kent Daneel zum Team. Das Tor wird Silas Matthys hüten, Simon Rytz ist heute als Ersatztorhüter beim HC Lugano im Einsatz.

Allen Widrigkeiten zum Trotz darf man dem «Restart» zuversichtlich entgegenblicken. Denn den wichtigsten Sieg, der über allem steht, haben alle involvierten Personen vorerst errungen; es geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Und wenn auch die ersten Ergebnisse der Saison durchwachsen waren, nach wie vor sind die Powermäuse für positive Schlagzeilen stark genug. Auch auf dem Eis. (rsu)

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Der EHC Olten bedankt sich herzlich bei den heutigen Matchsponsoren

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