Eishockey Club Olten
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Sieg gegen den HC Sierre

Der EHC Olten gewinnt auch die zweite Begegnung in dieser Saison gegen die Walliser. Es war ein hartes Stück Arbeit, bevor der 5:3 Sieg der Oltner feststand.

Spiele gegen den HC Sierre sind nie Selbstläufer, so auch heute nicht. Aber der EHC Olten hat Moral gezeigt und trotz Rückstand nach dem ersten Drittel die Partie noch gekehrt und schlussendlich die Walliser mit 5:3 geschlagen. Erst kurz vor Schluss erlöste Captain Dion Knelsen die 2677 Zuschauer im Kleinholz mit seinem Empty Netter. Zuvor wog die Partie hin und her, ohne dass sich ein Team jemals wirklich absetzen konnte.

Powerplaytreffer Sierre
Der EHC Olten startete eigentlich gut in die Partie und versuchte schon früh, das Spiel in die Hand zu nehmen. Dies gelang auch und Jan Mosimann scheiterte früh ein erstes Mal an Remo Giovannini im Tor der Gäste aus Sierre. Wenig später machte es der Oltner Stürmer dann gleich selber besser und erzielte in der 8. Minute die Führung für den EHC Olten. Nachdem Florian Schmuckli die Scheibe zurücklegt, fasst er sich ein Herz und donnert den Puck ins gegnerische Tor. Dann aber brach man sich mit einigen Strafen selber das Genick. Dass das Powerplay des HC Sierre stark ist, weiss man und dies bewiesen die Walliser auch eindrücklich. Bei ihren ersten zwei Powerplays brauchten sie gerade einmal wenige Sekunden um jeweils einen Treffer zu erzielen. Arnaud Montandon war für beide Tore zuständig. Von seinem Bruder angespielt, kehrte er das Spiel mit seinen beiden Treffern und brachte den HC Sierre mit 2:1 in Führung. Olten versuchte zu reagieren, aber Sierre stand kompakt und macht den Dreitannenstädter so das Leben schwer. Somit ging es mit einem knappen Rückstand in die erste Pause.

Die Partie wieder gekehrt
In dieser schien Coach Lars Leuenberger die richtigen Worte gefunden zu haben. Denn nur 90 Sekunden nach dem Wiederanpfiff, war es Adam Hasani welcher für die Powermäuse ausglich. Von Dominic Forget lanciert, bezwang er Giovannini und sorgte für Jubelstürme im Kleinholz. Und es kam noch besser. Nur etwa zwei Minuten später fasste sich Stan Horansky ein Herz und drosch den Puck nach einem Sololauf zur erneuten Oltner Führung in die Maschen. Aber der HC Sierre ist bekannt dafür, nie aufzugeben und dies merkte man auch heute wieder. Keineswegs verunsichert durch den Rückstand kämpften und ackerten die Gäste aus dem Wallis ununterbrochen. Und sie belohnten sich in der 30. Minuten, als Anthony Beauregard traf und somit alles wieder offen machte. Aber auch der EHC Olten liess sich durch den erneuten Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen. Und drei Minuten nach dem Tor durch Beauregard war es Lukas Lhotak, welcher nach einem Traumpass von Wyss alleine vor dem Tor stand und sich nicht zweimal bitten liess. Auch danach drückten die Dreitannenstädter weiter, man merkte dass sie mit nur einem Tor Vorsprung nicht zufrieden waren. Aber es wollte auf beiden Seiten kein weiterer Treffer fallen. Somit ging es mit einer 4:3 Führung aus Oltner Sicht ins letzte Drittel.

Zittern bis zum Schluss
Ins letzte Drittel konnte der EHC Olten mit einem Mann mehr starten. Und die erste Powerplayformation, rund um die beiden Ausländer Garry Nunn und Dion Knelsen, spielte den Gegner schwindlig. Aber es wollte nicht klappen mit einem Treffer. Und so ging es weiter. Der EHC Olten kontrollierte das Spiel über weite Strecken aber ein weiteres Tor konnten sie nicht erzielen. Knelsen, Horansky und auch Lhotak scheiterten allesamt nach guten Möglichkeiten. Der HC Sierre versuchte immer wieder durch Konter und schnelles Umschaltspiel zu Chancen zu kommen. Aber die Oltner Verteidiger und Simon Rytz im Tor waren hellwach und liessen nichts zu. Ein kurzer Aufreger gab es dann in der 43. Minute, als Devin Muller hart in die Bande gecheckt wurde und dort liegenblieb. Der Arm der Schiedsrichter blieb, sehr zum unverständnis der Oltner Fans, unten. Muller wurde kurz auf dem Eis gepflegt und konnte dieses dann aus eigener Kraft verlassen. Und unverwüstlich wie er ist, stand er kurz  danach schon wieder auf dem Eis. Schlechter erging es einige Minuten später Giovannini im Tor des HC Sierre. Nach einem Knaller von Florian Schmuckli, welcher ihn direkt am Kopf traf, blieb er benommen auf dem Eis liegen und wurde nach kurzer Pflege auch durch Lucas Gaudreault ersetzt. Aber auch der neue Mann im Tor der Gäste wollte sich nicht bezwingen lassen. Die Zeit verrann, aber der Entscheidungsschlag wollte nicht gelingen. Erst als der HC Sierre alles auf eine Karte setzte und anstelle des Torhüters mit sechs Feldspielern spielte, war es Knelsen, welcher mit seinem Empty-Netter das Publikum und die Mannschaft erlöste. 

Der EHC Olten schlägt nach hartem Kampf den HC Sierre mit 5:3 und findet nach der Niederlage am letzten Dienstag gegen Kloten wieder zurück zum Siegen. Weiter geht es für die Dreitannenstädter am nächsten Mittwoch mit dem Auswärtsspiel in Biasca. Anpfiff dieser Partie ist um 19:45 Uhr. (jsa)