Eishockey Club Olten
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Sieg gegen die Tessiner

Der EHC Olten dreht eine unterhaltsame Partie gegen den HC Lugano und gewinnt mit 4:3 nach Verlängerung.

Dass der EHC Olten im Powerplay ein Tor erzielt, ist nicht unbedingt etwas spektakuläres. Und dass es Dion Knelsen auf Zuspiel von Garry Nunn gelingt, hat man auch schon gesehen. Dass dies aber nach 63 Minuten in der Verlängerung gegen den HC Lugano beim Stand von 3:3 passiert, darf aufhorchen lassen. Speziell nach einem 0:3-Rückstand.
Kurz vor Ende der Partie sorgt Léonardo Fuhrer nach Zuspiel von Dominic Weder, dass es überhaupt zu dieser Verlängerung kommt. Denn im letzten Drittel braucht es in zwei Unterzahlsituationen Simon Rytz im Oltner Kasten, um den 2:3-Rückstand nach 40 Minuten durch die Bianconeri nicht vergrössern zu lassen. Aber von Beginn an:

Lugano ohne Ausländer
Zwei kleine Überraschungen bekommen die 613 Zuschauer bereits vor Spielbeginn vorgesetzt: Während der Gast aus Lugano ohne Ausländer antritt, kann der EHC Olten früher als erwartet auf Diego Schwarzenbach zurückgreifen. Das dritte Mal überrascht wird im Spiel, und zwar nach einer Minute Simon Rytz: Timo Haussener gewinnt ein Bully vor dem Oltner Tor, Loic Vedova reagiert blitzschnell und überlistet den Keeper der Powermäuse. Wie wenn nichts gewesen wäre, neutralisieren die Jungs von Fredrik Söderström aber in der Folge den Gast und kommen selbst zu einigen guten Gelegenheiten. Davon zu sprechen, dass das Heimteam das Startdrittel dominiert, wäre zwar vermessen. Dass aber die Luganesi mit 2:0 in die erste Pause gehen, Julian Walker trifft in der 18. Minute, entspricht nicht so ganz dem Spielverlauf.

Olten dreht das Spiel
Nach Wiederbeginn sind es zunächst die Gäste, die das Heimteam unter Druck setzen, was in der 24. Minute in einem herrlichen Treffer von Reto Suri gipfelt: Quer durch das gesamte Angriffsdrittel wird er von Nodari angespielt und versenkt die Scheibe per Direktabnahme zum 0:3. Und dann kommt die nächste Verblüffung: Das Spiel kippt in den nächsten Minuten komplett in die andere Richtung, weil die Powermäuse nun vollends den Respekt vor dem grossen Namen HCL ablegen und das Spieldiktat an sich reissen. Und sie werden belohnt: Vier Minuten später spielt Philipp Rytz im Powerplay und nicht weniger sehenswert als zuvor Matteo Nodari den alleine vor dem Tor stehenden Daniel Carbis an, welcher ebenfalls mit einer Direktabnahme Hüter Zurkirchen keine Chance lässt. Und weils so schön war, doppelt Dion Knelsen vier Minuten später nach, auch hier nach toller Vorarbeit von Nunn und Carbis. Statt 0:6 wie vor zwei Wochen steht es nach 40 Minuten 2:3.
Fredrik Söderström dürfte mit der Leistung seiner Mannen durchaus zufrieden sein, auch wenn der HCL ohne die besagten Importspieler antrat. Denn die Leistungssteigerung und die Bissigkeit, die das gesamte Oltner Team an den Tag legte, war bemerkenswert und gibt durchaus zu Hoffnung Anlass. Am kommenden Freitag testet der EHCO bereits wieder, um 19:30 Uhr im Kleinholz gegen den EHC Kloten. (rsu)

MERCI FANS!
Wir danken für eure Geduld und entschuldigen uns für die heutigen langen Wartezeiten. Es war auch für uns Heim-Premiere. Wir werden die Abläufe analysieren und optimieren, so dass die Wartezeiten beim kommenden Heimspiel deutlich verkürzt werden.

EHC Olten-HC Lugano 4:3 n.V. (0:2,2:1,1:0,1:0)

Kleinholz. – 613 Zuschauer. –
SR: Hebeisen/Piechaczek (Altmann/Progin).
Tore: 2. Vedova (Haussener) 0:1. 18. Walker 0:2. 25. Suri (Nodari) 0:3. 29. Carbis (Rytz, Nunn, Ausschluss Antonietti) 1:3. 33. Knelsen (Carbis, Nunn) 2:3. 57. Fuhrer (Weder) 3:3. 64. Knelsen (Nunn, Ausschluss Nodari) 4:3.
Strafen: Je 5 mal 2 Strafminuten.
Olten: S. Rytz; Ph. Rytz, Nater; Carbis, Knelsen, Nunn; Elsener, Lüthi; Hüsler, Chiriayev, Wyss; Gurtner, Weisskopf; Fuss, Rexha, Oehen; Heughebaert, Maurer; Weder, Fuhrer, Schwarzenbach.
Bemerkungen: Olten ohne Portmann (verletzt), Fogstad Vold (krank). Lugano ohne Ausländer.