Eishockey Club Olten
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Sieg zum Abschluss

Der EHC Olten gewinnt die Kehraus-Partie gegen die GCK Lions mit 5:2, dank einem fulminanten Schlussdrittel, das mit vier Toren (davon drei in Überzahl) klar dominiert wird.

Man merkt ab Beginn, dass es für beide Teams um nicht mehr allzu viel geht. Olten spielt zwar fast das ganze Drittel besser und hat durch Léonardo Fuhrer bereits nach drei Minuten die Chance zur Führung, das wars aber auch schon mit den Topchancen. Auch die einzige Strafe des Drittels für den Lions-Spieler Silvan Landolt (11.) kann nicht in ein Tor umgemünzt werden, und in einer regelrechten Druckphase um die 17. Minute sind die Schüsse von der blauen Linie (vor allem Jan Wieszinski drückt öfters ab) zu harmlos. So warten die 2092 Zuschauer in den ersten 20 Minuten vergebens auf Tore.

Auch das zweite Drittel endet unentschieden
Auch im zweiten Abschnitt sind die Hausherren eher tonangebend und kontrollieren die Partie. Trotzdem fällt auf, dass man zwar beidseits ein gutes Spiel abliefern will, sich aber (richtigerweise) nicht wirklich weh tut. Es dauert bis zur Spielmitte, bis die Powermäuse in Führung gehen können: Jan Mosimann bedient den in der Mitte stehenden Benjamin Neukom mit einem Querpass, und der fackelt nicht lange und lässt Jeffrey Meier im Gäste-Tor mit einer Direktabnahme keine Chance (29.). Die Lions können aber antworten: In der 34. Minute, man agiert mit einem Mann mehr, weil Léonardo Fuhrer auf der Strafbank sitzt, kann Fabian Berri mit einem satten Schuss aus dem linken Bullykreis ausgleichen. Olten bleibt trotzdem spielbestimmend, Tore wollen aber im zweiten Drittel keine mehr fallen.

GCK Lions mit unnötigen Strafen
Im dritten Abschnitt, vor allem gegen Ende des Spiels, besinnen sich die Gäste dann doch auf ihre Stärken, die sie aber falsch kanalisieren und sich mit vielen (unnötigen, weil an der Grenze der Fairness verursachten) Ausschlüssen selbst bestrafen. Ein weiterer Powerplay-Treffer gelingt aber zunächst den GCK Lions: Nachdem Silvan Wyss mit einem Hammer von der blauen Linie trifft, muss er Sekunden nach seinem Tor (46.) in die Kühlbox und Fabian Berri kann postwendend ausgleichen. Spätestens jetzt wird die Gangart der Gäste deutlich härter, und Enzo Guebey sowie Lionel Marchand müssen wegen Crosscheck und übertriebener Härte gleichzeitig auf die Strafbank. Dies nutzt Dion Knelsen in der 54. Minute eiskalt aus, und so werden die Lions zum Sklaven der Zeit. Torhüter Meier verlässt in der 59. Minute seinen Kasten, was Garry Nunn nur zehn Sekunden später mit dem entscheidenden Empty-Netter (ebenfalls in Überzahl) bestraft. Und nachdem Noah Meier wegen unsportlichem Verhalten nach dem Oltner Tor auch noch raus muss, stellt Dominic Weder 25 Sekunden vor dem Ende auf das Schlussresultat.
Am kommenden Sonntag (17:30 Uhr) startet der EHC Olten in die Playoffs. Gegner wird im Kleinholz der HC Sierre oder der EHC Winterthur sein. (rsu)

 

Olten – GCK Lions 5:2 (0:0, 1:1, 4:1)

Kleinholz. – 2092 Zuschauer. – SR Unterfinger/Erard, Duc/Nater. – Tore: 29. Neukom (Sterchi, Mosimann) 1:0. 34. Berri (Backman, Meier; Ausschluss Fuhrer) 1:1. 46. Wyss (Mosimann, Fuhrer) 2:1. 47. Berri (Meier; Ausschluss Wyss) 2:2. 54. Knelsen (Nunn, Horansky; Ausschlüsse Guebey, Marchand) 3:2. 59. Nunn (ins leere Tor; Ausschluss Truog) 4:2. 60. (59:34) Weder (Sterchi, Wyss) 5:2.

Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Olten, 7-mal 2 Minuten gegen GCK Lions.

Olten: Rytz (Matthys); Scheidegger, Maurer; Heughebaert, Wyss; Wieszinski, Weisskopf; Horansky, Knelsen, Nunn; Lhotak, Weder, Sterchi; Neukom, Schwab, Mosimann; Hüsler, Fuhrer, Oehen.

Bemerkungen: Olten ohne Antonietti, Schmuckli, Lüthi, Gurtner (alle verletzt); Hasani, Forget (beide krank), Smith, Portmann (beide überzählig).