Verlieren verboten

Der EHC Olten reist heute zum Tabellenletzten nach Winterthur. Spielbeginn ist um 19:45 Uhr.

Die Niederlagenserie des EHCO wurde am vergangenen Sonntag um ein unrühmliches Kapitel reicher. Die Dreitannenstädter unterlagen dem Rivalen aus dem Oberaargau mit 4:6. Die Powermäuse sind mit acht Niederlagen in Folge das derzeit formschwächste Team der Liga. Da kommt der Tabellenletzte aus Winterthur gerade recht.

Defensiv anfällig
Im Zentrum der Kritik der vergangenen Wochen stand beim EHC Olten vor allem die Offensive. Der offensive Aufwand und der Ertrag standen in keinem Verhältnis. Zudem war das Überzahlspiel der Grün/Weissen sehr dürftig. Die zwei Mankos wurden gegen den SCL im Ansatz behoben. Man erzielte vier Tore und zeigte sich endlich mal wieder zielstrebig vor dem gegnerischen Tor. Drei der vier Treffer wurden zudem im Powerplay erzielt. Doch kaum wurde diese «Baustelle» einigermassen behoben, tat sich eine Neue auf: Die Defensive erwischte gegen die Oberaargauer einen schwachen Abend. Sechs Tore kassierten die Dreitannenstädter. Die Mannschaft von Fredrik Söderström muss sich in dieser Hinsicht sicherlich steigern, will man gegen die Eulachstädter endlich aus dieser Negativspirale finden.
Bei diesem Unterfangen können weiterhin die verletzten Simon Rytz, Kent Daneel, Cédric Hüsler und Alban Rexha nicht weiterhelfen. Ob die gestern verpflichteten Stan Horansky und Robin Schwab bereits zum Einsatz kommen, wird noch entschieden. Mit dem technisch hochveranlagten Horansky hat der EHCO auf jeden Fall wieder eine neue Waffe um das Offensivspiel anzukurbeln. 

Winterthurs Höhenflug vorerst gestoppt
Nach zuletzt drei Vollerfolgen (GCK, La Chaux-de-Fonds, Ticino Rockets) setzte es am Sonntag für die Winterhurer eine 0:7-Klatsche, gegen den Leader aus Kloten ab. Das Team von Teppo Kivelä bleibt damit auf dem letzten Platz der Swiss League hängen und hat nur noch minime Chancen die Pre-Playoffs zu erreichen. Die Eulachstädter haben zurzeit zehn Punkte Rückstand auf den rettenden 10. Platz. Wollen die Zürcher sich die kleine Chance aufrechterhalten, müssen sie heute zwingend gewinnen.
Einer der den Unterschied für die Winterthurer ausmachen könnte, ist der Kanadier Riley Brace. Der Topskorer (47 Punkte aus 37 Spielen) ist - zusammen mit dem zurzeit verletzten Landsmann Zack Torquato – die offensive Lebensversicherung der Zürcher. An unfassbaren 55% aller Winti-Tore ist der Kanadier direkt beteiligt. Ihn gilt es aus Oltner Sicht zu neutralisieren, wollen die Dreitannenstädter drei eminent wichtige Punkte mit nach Hause nehmen (jal)

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