Eishockey Club Olten
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Weg mit der "Negativ-Serie"

Heute am frühen Abend (17:00 Uhr) will der EHC Olten in Küsnacht die letzte Niederlage gegen die GCK Lions vergessen machen.

Es gab Zeiten, und die sind noch gar nicht allzu lange her, da musste man in Olten happy sein, wenn man eine Serie hinlegte, in der man jedes zweite Spiel gewann. In dieser Saison zumindest läuft das ein wenig anders: Mit 80 Punkten (oder modern ausgedrückt: 2,500 pro Spiel) sind die Powermäuse alles andere als ein simpler Anwärter auf die Playoffs. Sie haben sich zum Mitfavoriten auf den Titel emporgearbeitet und weisen den gleichen Punkteschnitt auf wie der EHC Kloten.
Nun ist es aber so, dass wer auch in diesen Sphären der Tabelle bleiben will und einen konstanten Widersacher wie die Flughafenstädter neben sich hat, mehr als «nur» jedes zweite Spiel gewinnen muss. Und das ist seit sechs Spielen (oder dem Ausfall von Dion Knelsen, oder dem 11. Dezember, oder dem letzten Spiel gegen die GCK Lions in Küsnacht) der Fall. In dieser Zeitspanne liessen die Siege gegen Kloten oder Langenthal zwar die Eingeweide der Oltner Fans Hip-Hop tanzen, aber es kamen eben auch ärgerliche Niederlagen hinzu.

Quali-Sieg als Ziel
Auch wenn es noch ein bisschen hin ist: Es liegt es auf der Hand, dass ein erster Rang in der Regular Season Gold wert sein könnte: Man würde jede Serie in den Playoffs mit einem Heimspiel beginnen, und was dies bedeutet, ist bei der Oltner Heimstärke selbsterklärend. 18 Spiele vor dem Ende der Quali muss und wird dieser erste Rang das Ziel sein - in dieser Hinsicht ist der «Point of no Return» längst überschritten. Und da müssen auch Gegner wie die achtplatzierten GCK Lions geschlagen werden, welche am vergangenen Dienstag in Biasca mit 8:2 gewannen und bei denen Kyen Sopa an sechs Treffern beteiligt war (vier dieser acht Tore wurden im Powerplay erzielt). Zudem würde mit einem Vollerfolg eine weitere Dosis Selbstvertrauen für das kommende Schlagerspiel gegen die Flieger getankt werden.
Auch wenn nach der langen Verletzung von Leitwolf Dion Knelsen noch nicht zu viel von ihm erwartet werden darf; anscheinend hat er seine Topform konservieren können und wird in der eiskalten Kunsteisbahn in Küsnacht, die seit jeher als ein brandheisses Pflaster gilt, seinem Team vor allem auch im mentalen Bereich helfen können. Ebenfalls wieder dabei sein dürfte Leonardo Fuhrer, fehlen werden aber verletzungsbedingt Florian Schmuckli und weiterhin Adam Hasani. (rsu)

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