Zäme solidarisch - MySign AG

Die Coronakrise macht allen zu schaffen - Privatpersonen, Firmen, Sportunternehmen. Der EHC Olten ist stolz auf seine Verwurzelung und breite Abstützung in der Stadt und der Region Olten. Wir stellen als Zeichen der Solidarität an dieser Stelle einige unserer Partner vor und zeigen auf, was die Coronakrise für sie bedeutet.

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Heute: Silber-Sponsor und Webpartner MySign AG aus Olten. Auf die Fragen antwortet Mitinhaber Reto Baumgartner.

Welche Folgen hat die Coronakrise konkret für Ihr Unternehmen?

Wir sind mit unseren rund 45 Mitarbeitenden seit Mitte März komplett im Homeoffice. Das funktioniert zum Glück relativ reibungslos, da Homeoffice schon vor der Coronakrise bei uns eine verbreitete Variante war. Was fehlt ist der persönliche Austausch beim Kaffee, über Mittag oder beim Feierabendbier. Es wird Zeit, dass dies wieder möglich wird!

Welche Dienstleistungen können Sie den Kunden trotz Lockdown anbieten?

Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir sämtliche unsere Webdienstleistungen nach wie vor erbringen können. Viele unserer Kunden, gerade im E-Commerce, sind sogar besonders stark darauf angewiesen, dass wir jetzt für sie da sind, denn der E-Commerce erlebt zur Zeit einen Boom.

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Worauf sind Sie derzeit besonders angewiesen?

In der aktuellen Situation ist es entscheidend, dass jeder unserer 45 Mitarbeitenden selbständig und eigenverantwortlich arbeiten kann und im Sinn des Unternehmens denkt. Es ist beeindruckend zu sehen, wie gut das funktioniert. Ich denke, hier zahlt sich nun unsere agile Organisationsform Holokratie sehr positiv aus, denn in dieser Organisationsform wird jedem Mitarbeitenden die volle Verantwortung in seinem Arbeitsbereich übertragen. So funktionieren wir nun seit 3 Jahren und darum ist autonomes Arbeiten und Eigenverantwortung bei uns inzwischen völlige Normalität.

Wie sehen Ihre Hoffnungen und Erwartungen für die kommenden Wochen und Monate aus?

Ich hoffe, dass diese Krise bald überwunden ist und alle Unternehmen wieder ohne Restriktionen tätig sein können. Ich erhoffe mir aber gleichzeitig, dass wir nicht einfach wieder in den Modus "vor Corona" zurückfallen, sondern das Positive, das wir erlernt und erlebt haben, sei es in unserer beruflichen Tätigkeit, aber auch in unserem privaten und sozialen Verhalten, mitnehmen. Denn neben all dem Leid und den Schwierigkeiten ist auch Positives entstanden in den letzten Wochen: Menschlichkeit, Achtsamkeit, Solidarität und Hilfsbereitschaft untereinander. Es wäre schön, wenn wir einmal zurückblicken und die Coronakrise als Zäsur oder als Wende erkennen könnten, die Vieles positiv verändert hat.