Der EHC Olten setzt seine Siegesserie fort und bezwingt den EHC Chur im heimischen Kleinholz verdient mit 5:0. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, einem starken Boxplay und einem überragenden Sandro Zurkirchen feiern die Oltner den dritten Sieg in Folge.

Die Oltner erwischen einen guten Start und setzen die Gäste mit aggressivem Forechecking früh unter Druck. Bereits in der Anfangsphase bringt Finn Bichsel den EHCO mit seinem Treffer zum 1:0 in Führung. In der Folge entwickelt sich eine umkämpfte Partie, in der beide Teams zu Möglichkeiten kommen. Olten steht defensiv jedoch sicher und bringt die knappe 1:0-Führung in die erste Pause.
Viele Strafen in Drittel 2
Das Mitteldrittel ist von zahlreichen Strafen geprägt. Gleich viermal muss der EHCO in Unterzahl agieren, doch das Boxplay funktioniert hervorragend. Auch Schlussmann Sandro Zurkirchen zeigt sich in bestechender Form und lässt die Churer Angreifer verzweifeln. Offensiv erspielen sich die Oltner mehrere gute Chancen und werden in der 30. Minute belohnt: Jayce Hawryluk trifft in Überzahl zum 2:0. Selbst eine kurze doppelte Unterzahl kurz vor der Pause übersteht Olten schadlos.
Starkes Schlussdrittel
Im Schlussdrittel sorgt der EHCO früh für klare Verhältnisse. In der 42. Minute erhöht Mattheo Reinhard auf 3:0. Nur vier Minuten später gelingt Stanislav Horansky ein sehenswerter Treffer, als er die Scheibe nach einem missglückten Abschluss von Léo Braillard direkt aus der Luft zum 4:0 verwertet. Chur versucht nochmals zu reagieren, scheitert jedoch wiederholt am glänzend aufgelegten Zurkirchen. In der 57. Minute setzt Horansky mit seinem zweiten Treffer zum 5:0 den Schlusspunkt.
Die 2'354 Zuschauer im Kleinholz feiern ihre Mannschaft zum Schluss mit stehenden Ovationen. Sandro Zurkirchen wird nach seinem Shutout verdient zum besten Oltner Spieler ausgezeichnet. Mit dem dritten Sieg in Folge bestätigt der EHCO seinen Aufwärtstrend eindrücklich.
Best Player:
EHC Olten: Sandro Zurkirchen
EHC Chur: Rihards Melnalksnis
Bemerkungen: Olten ohne Weder, Obrist, Stehli, Sterchi und Wyss (alle verletzt) sowie Törmänen, Lachat, Burger und Pastori (alle überzählig).
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